{"id":12589,"date":"2026-06-16T10:45:13","date_gmt":"2026-06-16T09:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gabarcelona.com\/?p=12589"},"modified":"2026-06-16T10:45:13","modified_gmt":"2026-06-16T09:45:13","slug":"fad-architekturpreise-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gabarcelona.com\/de\/blog\/fad-architekturpreise-2026\/","title":{"rendered":"Die FAD-Architekturpreise 2026"},"content":{"rendered":"

Ein Blick auf die in Barcelona nominierten Projekte<\/h2>\n
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Erweiterung des Hospital del Mar von Pinearq und Brullet de Luna, \u00a9 Sim\u00f3n Garc\u00eda<\/p><\/div>\n

FAD Barcelona \u2013 eine Institution mit Geschichte<\/h2>\n

FAD, dessen Abk\u00fcrzung urspr\u00fcnglich f\u00fcr Fomento de las Artes Decorativas<\/em> stand, wurde 1903 in Barcelona als Berufsverband von Handwerkern und dekorativen K\u00fcnstlern ins Leben gerufen. In den ersten Jahrzehnten war die Vereinigung sehr aktiv und wirkte unter anderem an der Gr\u00fcndung der Escola Massana im Jahr 1929 mit. Der entscheidende Wendepunkt kam jedoch 1958 mit der Einf\u00fchrung des FAD-Preises f\u00fcr Architektur, der die kulturelle Bedeutung der Institution erheblich steigerte. Die neue Auszeichnung, die ma\u00dfgeblich von Oriol Bohigas mitgestaltet wurde, sollte die moderne Architektur f\u00f6rdern \u2013 insbesondere jene der Grup R \u2013 und sie der damals vorherrschenden Architektur mit ihren konservativen und regionaltypischen Tendenzen gegen\u00fcberstellen.<\/p>\n

Die ersten Preistr\u00e4ger waren Guillem Gir\u00e1ldez, Pedro L\u00f3pez I\u00f1igo und Xavier Sub\u00edas f\u00fcr ihr Projekt der Juristischen Fakult\u00e4t \u2013 ein Werk mit ausgesprochen rationalistischen Z\u00fcgen, das in nur 12 Monaten geplant und gebaut wurde. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die FAD-Preise von einer lokalen Auszeichnung zum renommiertesten Architekturpreis der Iberischen Halbinsel.<\/p>\n

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B\u00fcrogeb\u00e4ude Llull 122 von BAAS Arquitectura, \u00a9 Adri\u00e0 Goula<\/p><\/div>\n

Neuausrichtung der FAD-Preise<\/h2>\n

Die bedeutendste Ver\u00e4nderung in der Organisation und Vergabe der Preise seit der Gr\u00fcndung des Verbands fand 2006 statt, als FAD in Fomento de las Artes y el Dise\u00f1o<\/em> umbenannt wurde, dabei aber sein traditionelles K\u00fcrzel beibehielt. Damals wurden die heutigen Kategorien der Premios de Arquitectura e Interiorismo<\/em> festgelegt: Architektur, Innenarchitektur, Stadt und Landschaft, ephemere Interventionen sowie Denken und Kritik. Heute ist die Institution entsprechend den verschiedenen designbezogenen Berufsfeldern untergliedert. Die Vereinigung ARQUIN-FAD vertritt die Bereiche Architektur, St\u00e4dtebau, Landschaftsarchitektur und Innenarchitektur und ist damit direkt verantwortlich f\u00fcr die oben genannten Preise.<\/p>\n

Die Ausschreibung dieser Preise steht Projekten auf der Iberischen Halbinsel offen und findet j\u00e4hrlich statt. ARQUIN-FAD beruft eine Jury aus renommierten Architekten, Hochschulprofessoren, Kritikern und weiteren Fachleuten, um ein breites Spektrum an Profilen abzubilden. In einem ersten Schritt trifft die Jury eine Vorauswahl und erstellt eine Finalistenliste. Die ausgew\u00e4hlten Projekte werden anschlie\u00dfend eingehender analysiert und vor Ort von den Jurymitgliedern besichtigt, bevor die endg\u00fcltige Entscheidung getroffen und die Gewinner bekanntgegeben werden.<\/p>\n

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Sportkomplex Espronceda von Conxita Balcells Associats und Barcel\u00f3-Balanz\u00f3 Arquitectes, \u00a9 Jos\u00e9 Hevia<\/p><\/div>\n

Die Finalisten der FAD-Architekturpreise 2026<\/h2>\n

Die Liste der diesj\u00e4hrigen Finalisten lenkt den Blick auf eine Auswahl k\u00fcrzlich fertiggestellter Projekte mit durchweg hohem architektonischem Niveau, darunter einige aus Barcelona. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kategorie Stadt und Landschaft, in der Barcelona gleich zwei der vier Finalisten stellt. Dazu z\u00e4hlen das Projekt Espais Lliures Illa Diagonal von Batlleiroig Arquitectura sowie der letzte Bauabschnitt des Parc de les Gl\u00f2ries, bekannt als Can\u00f2pia Urbana \u2013 \u00c0mbit T\u00fanels, von Agence TER und Ana Coello. Dieses Projekt wurde bereits in unserem j\u00fcngsten Blog \u201eSt\u00e4dtische Renaturierungsprojekte in Barcelona II\u201c<\/a> vorgestellt.<\/p>\n

In der Kategorie Architektur wurden insgesamt 15 Finalisten ausgew\u00e4hlt, darunter vier Projekte in Barcelona. Angesichts der Tatsache, dass sich die Finalisten auf ganz Spanien und Portugal verteilen, ist dies ein beachtlicher Anteil. Grund genug also, einen genaueren Blick auf diese vier Bauten zu werfen, die das ohnehin reiche architektonische Erbe der Stadt um weitere bemerkenswerte Beispiele zeitgen\u00f6ssischer Architektur erg\u00e4nzen.<\/p>\n

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Erweiterung des Hospital del Mar von Pinearq und Brullet de Luna, \u00a9 Sim\u00f3n Garc\u00eda<\/p><\/div>\n

Die Erweiterung des Hospital del Mar von Pinearq + Brullet de Luna<\/h2>\n

Die neue Erweiterung des Hospital del Mar (Phase 2) bildet das j\u00fcngste Kapitel einer langen Reihe von Umbauten und Erweiterungen, die Pinearq und Brullet de Luna f\u00fcr den historischen Krankenhauskomplex und sein Umfeld realisiert haben. Bereits im Vorfeld der Olympischen Spiele 1992 zeichneten die Architekten f\u00fcr die erste umfassende Umgestaltung dieses privilegiert gelegenen Krankenhauses verantwortlich, das damals die Funktion des Olympischen Krankenhauses \u00fcbernehmen sollte. Es folgte 2007 der Parc de Recerca Biom\u00e8dica, ein unmittelbar benachbartes Forschungszentrum, das wir bereits in unserem Blog \u00fcber Forschungsbauten in Barcelona<\/a> vorgestellt haben. 2017 wurde schlie\u00dflich eine erste Erweiterung des Krankenhauses fertiggestellt. Mit dem nun abgeschlossenen Bauvorhaben findet die st\u00e4dtebauliche und funktionale Transformation eines bedeutenden Abschnitts der Uferpromenade ihren vorl\u00e4ufigen Abschluss.<\/p>\n

Der Neubau besteht aus einem U-f\u00f6rmigen Bauk\u00f6rper, der sich zur Carrer del Gas hin \u00f6ffnet und \u00fcberwiegend Patientenzimmer beherbergt. Ein zweigeschossiger Verbindungstrakt bindet ihn an den bestehenden Krankenhauskomplex an. Vor den oberen Fassaden spannt sich ein Metallraster, das ein fein gegliedertes System aus Holzlamellen aufnimmt. Diese schlagen eine Br\u00fccke zwischen lokaler Bautradition und dem benachbarten Parc de Recerca Biom\u00e8dica. Gleichzeitig sorgen sie f\u00fcr Sichtschutz in den Patientenzimmern und tragen zur Verschattung der Fassaden bei.<\/p>\n

Zur Meerseite hin \u00f6ffnet sich der Neubau zu einem begr\u00fcnten Dachgarten im dritten Obergeschoss. Dieser dient Patienten und medizinischem Personal als Aufenthalts- und Erholungsraum und leistet zugleich einen Beitrag zur \u00f6kologischen Aufwertung des Krankenhauskomplexes. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Projekts zeigt sich dar\u00fcber hinaus im Einsatz von zertifiziertem Holz, regionalen Baumaterialien sowie in der Nutzung von Regenwasser.<\/p>\n

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B\u00fcrogeb\u00e4ude Llull 122 von BAAS Arquitectura, \u00a9 Adri\u00e0 Goula<\/p><\/div>\n

Llull 122: B\u00fcrogeb\u00e4ude von BAAS Arquitectura<\/h2>\n

Das von BAAS Arquitectura entworfene B\u00fcrogeb\u00e4ude Llull 122 nimmt eine markante Ecklage im Innovations- und Technologiedistrikt 22@ im Stadtteil Poblenou ein.<\/p>\n

Auf den ersten Blick fallen zwei Merkmale besonders ins Auge: der abgestufte Bauk\u00f6rper und die gegen\u00fcber der Stra\u00dfenflucht zur\u00fcckversetzte Geb\u00e4udeform, die einen \u00f6ffentlichen Platz entstehen l\u00e4sst. Der so gewonnene Freiraum fungiert als \u00dcbergangszone zwischen Geb\u00e4ude und Stadtraum und st\u00e4rkt die Einbindung des Projekts in sein Umfeld. Unterst\u00fctzt wird dies durch die Offenheit des Erdgeschosses, die einen flie\u00dfenden \u00dcbergang zwischen Innen- und Au\u00dfenraum erm\u00f6glicht.<\/p>\n

Ma\u00dfst\u00e4blichkeit und gestufte Volumetrie verleihen dem Projekt eine offene Wirkung gegen\u00fcber Stadt und Nutzern. Eine Abfolge begr\u00fcnter Terrassen kontrastiert mit dem Sichtbeton, der das Erscheinungsbild des Geb\u00e4udes pr\u00e4gt. Die geneigten St\u00fctzen greifen die Staffelung des Bauk\u00f6rpers auf und bilden mit ihrer Auskragung \u00fcber dem Platz eine \u00fcberdachte Vorzone.<\/p>\n

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B\u00fcrogeb\u00e4ude Llull 122 von BAAS Arquitectura, \u00a9 Adri\u00e0 Goula<\/p><\/div>\n

Das Konzept der geneigten St\u00fctzen erinnert an die Megastrukturen von Archigram sowie an Entw\u00fcrfe der High-Tech-Architektur. Auch das Hyatt Regency Barcelona Tower<\/a> (2006) von Richard Rogers in L\u2019Hospitalet de Llobregat kommt dabei in den Sinn, wenngleich die Neigung der St\u00fctzen dort weniger ausgepr\u00e4gt ist. Der Entwurf weckt zudem durch die Kombination von Form und Materialit\u00e4t Assoziationen zu weiteren britischen Architekturbeispielen, insbesondere zu den abgestuften Sichtbetonvolumen des Brunswick Centre (1972), einem brutalistischen Werk von Patrick Hodgkinson. Auch die eingesetzten Sichtziegelw\u00e4nde, die einen Bezug zur industriellen Vergangenheit des Viertels herstellen, kn\u00fcpfen an die \u00c4sthetik des Brutalismus an \u2013 etwa an Arbeiten von James Stirling oder an fr\u00fche Projekte von Alison und Peter Smithson.<\/p>\n

Die gro\u00dfen St\u00fctzen sind nicht nur strukturelles und gestalterisches Leitmotiv, sondern auch die einzigen durchgehenden tragenden Elemente des Geb\u00e4udes. Sie erm\u00f6glichen weitgehend st\u00fctzenfreie, flexibel nutzbare B\u00fcrofl\u00e4chen. Ein System aus Markisen \u00fcbernimmt den Sonnenschutz an der Hauptfassade, da die Betondecken nicht ausreichend auskragen, um eine Verschattung zu gew\u00e4hrleisten. Die Seitenfassade wird durch vertikale Betonschirme abgeschirmt.<\/p>\n

Dar\u00fcber hinaus setzt das Projekt auf weitere bioklimatische Strategien, darunter den Verzicht auf abgeh\u00e4ngte Decken sowie eine nat\u00fcrliche Bel\u00fcftung \u00fcber automatisierte Oberlichter in den Seitenfassaden. Diese Ma\u00dfnahmen erh\u00f6hen sowohl die Energieeffizienz als auch den Nutzungskomfort im Geb\u00e4ude.<\/p>\n

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Sportkomplex Espronceda von Conxita Balcells Associats und Barcel\u00f3-Balanz\u00f3 Arquitectes, \u00a9 Jos\u00e9 Hevia<\/p><\/div>\n

CEM Espronceda: Sportzentrum von Conxita Balcells Associats und Barcel\u00f3-Balanz\u00f3 Arquitectes<\/h2>\n

Ein weiterer Finalist im Bereich \u00f6ffentlicher Einrichtungen ist das Centre Esportiu Municipal (CEM) Espronceda von Barcel\u00f3-Balanz\u00f3 Arquitectes und Conxita Balcells Associats. Das zwischen Brandmauern eingefasste Geb\u00e4ude folgt einer klaren volumetrischen Ordnung: Ein vertikaler, entlang der Carrer d\u2019Espronceda ausgerichteter Bauk\u00f6rper wird mit einem quer gelagerten Volumen kombiniert, das sich tief in das Grundst\u00fcck hineinzieht. Die Hauptfassade akzentuiert dabei gleicherma\u00dfen die Rolle als Nachbarschaftseinrichtung wie den Anspruch als eigenst\u00e4ndiger Bauk\u00f6rper.<\/p>\n

Funktional, tektonisch und gestalterisch kn\u00fcpft das Projekt an die Entwurfstradition Louis Kahns an. Das Hauptvolumen gliedert sich vertikal in drei Zonen: Die seitlichen Bereiche b\u00fcndeln dienende Funktionen wie Umkleiden, Lager und Erschlie\u00dfung, w\u00e4hrend im Zentrum die gro\u00dfz\u00fcgigen, flexibel nutzbaren Sporthallen liegen. Sie folgen dem von Kahn formulierten Prinzip der \u201ebedienten\u201c und \u201edienenden\u201c R\u00e4ume.<\/p>\n

Jeder dieser Bereiche wird an der Fassade \u00fcber Materialit\u00e4t und \u00d6ffnungsgrad ablesbar. Die seitlichen Bauk\u00f6rper treten als weitgehend geschlossene Betonfl\u00e4chen in Erscheinung, w\u00e4hrend der Mittelteil durch gro\u00dfformatige Fenster gepr\u00e4gt ist, die von einem h\u00f6lzernen Raster gefasst werden. So entsteht eine zeitgen\u00f6ssische Fassade mit klarer Proportionierung, die sowohl an klassische architektonische Prinzipien als auch an Kahns Werk erinnert \u2013 insbesondere an das Salk Institute in La Jolla aus dem Jahr 1965.<\/p>\n

Die Offenheit des Erdgeschosses schafft einen flie\u00dfenden \u00dcbergang zwischen Stra\u00dfe und Innenraum und bindet den Haupteingang an den horizontalen Bauk\u00f6rper an, der mehrere Sportfelder unterschiedlicher Disziplinen in einer einzigen, weitgespannten Halle vereint. Die Dachstruktur besteht aus Spannbetontr\u00e4gern, einem System von Oberlichtern zur nat\u00fcrlichen Belichtung sowie einer begr\u00fcnten Dachfl\u00e4che.<\/p>\n

Neben der funktionalen Flexibilit\u00e4t war die Energieeffizienz eine zentrale Zielsetzung des Projekts. Daf\u00fcr kommen passive Klimastrategien, Systeme zur Eigenenergieerzeugung sowie Ma\u00dfnahmen zur saisonalen Anpassung zum Einsatz.<\/p>\n

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Sportkomplex Espronceda von Conxita Balcells Associats und Barcel\u00f3-Balanz\u00f3 Arquitectes, \u00a9 Jos\u00e9 Hevia<\/p><\/div>\n

Recircular l\u2019Eixample<\/em> von Flexoarquitectura + Addenda Architects<\/h2>\n

Der letzte Finalist ist ein vergleichsweise komplexes Projekt. Recircular l\u2019Eixample<\/em>, entwickelt von Flexoarquitectura und Addenda Architects, ist eine st\u00e4dtebauliche Intervention zur Transformation eines Blocks im Eixample nahe der Sagrada Fam\u00edlia der bereits mehrere \u00f6ffentliche Einrichtungen beherbergt. Der Ansatz kn\u00fcpft an bedeutende st\u00e4dtebauliche Operationen der letzten Jahrzehnte an, insbesondere an die Intervention von RCR Arquitectes in der Biblioteca Sant Antoni\u2013Joan Oliver sowie an die G\u00e4rten von C\u00e1ndida P\u00e9rez (2007).<\/p>\n

Einige der Geb\u00e4ude behalten ihre urspr\u00fcngliche Nutzung bei, etwa der Markt oder die Bibliothek, w\u00e4hrend anderen neue Funktionen zugewiesen werden, beispielsweise dem B\u00fcrgerzentrum, das nun ein Kinder- und ein Seniorenzentrum umfasst. Die beiden zentralen Leitprinzipien der Umgestaltung sind Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Im gesamten Ensemble verbessert sich die Energieeffizienz durch die Modernisierung der Klimaanlagen sowie die Integration von Photovoltaikanlagen. Gleichzeitig wird die urbane Durchl\u00e4ssigkeit gest\u00e4rkt, indem Zug\u00e4nge aufgewertet und die Verbindungen zwischen den Geb\u00e4uden und dem Innenhof des Blocks neu organisiert werden. Neue \u00f6ffentliche Passagen, Rampen und begehbare D\u00e4cher ver\u00e4ndern die st\u00e4dtische Dynamik des Ensembles deutlich. Schlie\u00dflich dient die Intervention auch der gestalterischen Aufwertung der einzelnen Bauk\u00f6rper: Materialien, Farben und Texturen schaffen eine gemeinsame Identit\u00e4t und respektieren zugleich die vorhandene tektonische Vielfalt.<\/p>\n

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Erweiterung des Hospital del Mar von Pinearq und Brullet de Luna, \u00a9 Sim\u00f3n Garc\u00eda<\/p><\/div>\n

Nominierungen, die Barcelonas Bedeutung in der zeitgen\u00f6ssischen Architektur unterstreichen<\/h2>\n

Seit ihrer Gr\u00fcndung fungieren die FAD-Preise f\u00fcr Architektur sowohl als Gradmesser als auch als Impulsgeber der lokalen Architekturproduktion. Sie haben die Qualit\u00e4t von Entwurf und Baukultur nachhaltig gef\u00f6rdert und die Rolle Spaniens und Barcelonas im internationalen Architekturkontext gest\u00e4rkt.<\/p>\n

Die als Finalisten der Ausgabe 2026 ausgew\u00e4hlten Projekte aus Barcelona sind \u00fcberwiegend \u00f6ffentliche Einrichtungen und spiegeln zentrale Tendenzen der zeitgen\u00f6ssischen Architektur wider: die Integration in den st\u00e4dtischen Kontext, \u00f6kologische Nachhaltigkeit, Gemeinwohlorientierung sowie funktionale Flexibilit\u00e4t. Sie verweisen auf die hohe Vitalit\u00e4t der lokalen Architekturproduktion und den ausgezeichneten Zustand der architektonischen Praxis in Barcelona.<\/p>\n

Die Preisverleihung findet am Nachmittag des 17. Juni statt \u2013 wir w\u00fcnschen allen nominierten Teams und Projekten viel Erfolg.<\/p>\n

Guiding Architects: thematische Touren zu den FAD-Preisen<\/h2>\n

Im Rahmen der Initiative \u201eBarcelona Welthauptstadt der Architektur 2026\u201c hat Guiding Architects zwei gef\u00fchrte Routen entwickelt, die von den FAD-Architekturpreisen inspiriert sind. Ziel ist es, die Geschichte und Bedeutung dieser Auszeichnungen zu vermitteln und das Publikum an einige der herausragendsten Werke der zeitgen\u00f6ssischen Architektur der Stadt heranzuf\u00fchren. Die Rundg\u00e4nge f\u00fchren durch zwei st\u00e4dtebaulich besonders bedeutsame Bereiche: den oberen Abschnitt der Diagonal und Les Corts auf der einen Seite sowie den Stadtteil Poblenou auf der anderen.<\/p>\n

Dar\u00fcber hinaus wurde Lorenzo K\u00e1r\u00e1sz, Direktor von Guiding Architects Barcelona, in diesem Jahr in die Jury des FAD International Award berufen. Diese Kategorie wurde geschaffen, um architektonische Exzellenz \u00fcber die Grenzen der Iberischen Halbinsel hinaus zu w\u00fcrdigen und das internationale Profil des FAD und seiner Preise zu st\u00e4rken.<\/p>\n

Text: Pedro Capriata<\/p>\n<\/div>

<\/div>

LITERATURVERZEICHNIS<\/p>\n

Archello (s.f.). Hospital del Mar: espacios de salud abiertos al mar<\/em>.
\nhttps:\/\/archello.com\/es\/project\/phase-2-expansion-of-hospital-del-mar-in-barcelona<\/a><\/p>\n

ARQUINFAD (s.f.). Premios FAD de Arquitectura e Interiorismo<\/em>.
\n
https:\/\/arquinfad.org\/premisfad\/es\/edicion-en-curso\/<\/a><\/p>\n

Arquitectura Viva (1994). Hospital del Mar, Barcelona<\/em>.
\n
https:\/\/arquitecturaviva.com\/obras\/hospital-del-mar-barcelona<\/a><\/p>\n

Arquitectura Viva (2025). Centro Deportivo Municipal Espronceda en Barcelona<\/em>.
\n
https:\/\/arquitecturaviva.com\/obras\/centro-deportivo-municipal-espronceda-en-barcelona<\/a><\/p>\n

Arquitectura Viva (2025). Edificio de oficinas Llul 122 en Barcelona<\/em>.
\n
https:\/\/arquitecturaviva.com\/obras\/edificio-de-oficinas-llul-122-en-barcelona<\/a><\/p>\n

Arquitectura Viva (2026). Recircular l\u2019Eixample en Barcelona<\/em>.
\n
https:\/\/arquitecturaviva.com\/obras\/recircular-leixample-en-barcelona<\/a><\/p>\n

Arquitectura Viva (2026). Finalistas de los Premios FAD 2026<\/em>.
\n
https:\/\/arquitecturaviva.com\/articulos\/finalistas-de-los-premios-fad-2026?utm_source=chatgpt.com<\/a><\/p>\n

BAAS Arquitectura (s.f.). Llull Office Building<\/em>.
\n
https:\/\/baas.cat\/archive\/llull-office-building\/<\/a><\/p>\n

Barcel\u00f3 Balanz\u00f3 Arquitectes (s.f.). Centro Deportivo Municipal Espronceda en el barrio de Navas<\/em>.
\n
https:\/\/www.bbarquitectes.com\/es\/work\/centro-deportivo-municipal-espronceda-en-el-barrio-de-navas-en-barcelona\/<\/a><\/p>\n

Centre Obert d\u2019Arquitectura (s.f.) ArquitecturaCatalana.Cat<\/em>
\n
https:\/\/www.arquitecturacatalana.cat\/es<\/a><\/p>\n

Flexo Arquitectura (s.f.). Sagrada Familia \u2013 Civic, Children\u2019s, and Senior Centers<\/em>.
\n
https:\/\/flexoarquitectura.com\/work\/sagrada-familia<\/a><\/p>\n

Frampton, K. (1992). Modern Architecture. A Critical History<\/em>. Thames and Hudson.<\/p>\n

London on the Ground (2024). The Brunswick Centre, a pioneer in 20th century architecture<\/em>.
\n
https:\/\/www.londonontheground.com\/post\/the-brunswick-centre-a-pioneer-in-20th-century-architecture<\/a><\/p>\n

Pinearq (s.f.). Reforma y ampliaci\u00f3n del Hospital del Mar<\/em>.
\n
https:\/\/pinearq.es\/proyectos\/arquitectura-hospitalaria\/reforma-y-ampliacion-del-hospital-del-mar\/<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

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