Städtische Renaturierungsprojekte in Barcelona II
Barcelona ersetzt versiegelte Straßenräume und Blockinnenbereiche durch neue Grünanlagen und fördert damit die natürliche Regeneration der Stadt

Plaça-jardí Rocafort von 08014 arquitectura, © Pol Viladoms
Barcelona: von versiegelten Plätzen zu urbanen Grünräumen
Wie bereits im ersten Teil des Artikels „Städtische Renaturierungsprojekte in Barcelona“ erwähnt, ist die jüngste städtebauliche Transformation Barcelonas Ausdruck eines Paradigmenwechsels, der Natur und Fußgänger in den Mittelpunkt der Stadtgestaltung rückt. Dabei werden ehemalige Verkehrsflächen zurückgewonnen und durch nachhaltige Maßnahmen neu definiert. Dieses stärkere Gewicht auf den natürlichen Charakter öffentlicher Räume war jedoch nicht immer prägend für die katalanische Hauptstadt.
In den Jahren vor den Olympischen Spielen 1992 setzte die Stadtverwaltung in dicht besiedelten und teils vernachlässigten Stadtvierteln auf sogenannte „harte“ Plätze: versiegelte Räume, deren Gestaltung auf ein Gleichgewicht zwischen architektonischer Qualität und geringem Wartungsaufwand abzielte. Diese Plätze stellten Funktionalität und sozialen Zusammenhalt über den Grünanteil und prägten in dieser Zeit das Stadtbild Barcelonas.
Trotz dieser Vorliebe für versiegelte Stadträume entstanden parallel dazu auch Projekte mit stärkerem Naturbezug, die rückblickend als Vorläufer heutiger Renaturierungsstrategien gelesen werden können. Dazu zählen etwa der Parc de la Creueta del Coll (1987) von Martorell, Bohigas und Mackay sowie der Parc del Nus de la Trinitat (1993) von Batlleiroig Arquitectura.

Plaça-jardí Rocafort, © Pol Viladoms
Die Renaturierung des Cerdà-Plans und seiner Straßenkreuzungen
Seit etwa einem Jahrzehnt verfolgt Barcelona verstärkt ein Stadtmodell, das auf Lebensqualität und ökologische Integration ausgerichtet ist – getragen von Grünachsen, Gründächern und der Transformation großer Infrastrukturen. Die im Folgenden analysierten Projekte stehen in diesem Spannungsfeld: Sie operieren zwischen übergeordneten städtebaulichen Prinzipien und der strukturellen Logik des Eixample-Rasters, das sie durch die Neuinterpretation von Blockstruktur und abgeschrägten Ecken weiterentwickeln. Entlang der Grünachsen und insbesondere an ihren Schnittpunkten entstehen so neue räumliche Konfigurationen, die das historische Stadtgefüge weiterdenken und Renaturierung, Wassermanagement und soziale Nutzung als zusammenhängende städtische Strategien begreifen.
Die Straßenkreuzungen im Raster des Cerdà-Plans rücken zunehmend in den Fokus städtebaulichen Interesses. Bereits im Blog „Barcelonas Superblöcke und Grünachsen, Bausteine für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ wurde das Potenzial der abgeschrägten Ecken für eine Umgestaltung in Fußgängerbereiche aufgezeigt. Während sie dort bereits als strategisch wichtige Räume galten, führt die Entwicklung der Grünachsen nun zu ihrer konsequenten Aufwertung: Sie werden zunehmend als kleine Parks statt als klassische Plätze verstanden.
Die Entstehung dieser neuen Grünflächen fördert die urbane Biodiversität und mildert den städtischen Wärmeinseleffekt – ein Gewinn, der im Stadtteil Eixample besonders spürbar ist, der traditionell stark vom Verkehr geprägt und arm an naturnahen Räumen ist.

Plaça-jardí Rocafort, © Pol Viladoms
Die Plaça Jardí Rocafort (2023) von 08014 arquitectura
An der Kreuzung der Grünachsen Consell de Cent und Rocafort gelegen, ist die Plaça Jardí Rocafort ein paradigmatisches Beispiel dieser neuen Parktypologie. Das Team von 08014 arquitectura unter der Leitung von Adrià Guardiet und Sandra Torres verfolgte dabei das Ziel der Renaturierung des Raums – mit Schwerpunkten auf Biodiversität, Durchlässigkeit und Barrierefreiheit. 46 % der umgestalteten Fläche wurden als Grünraum ausgewiesen.
Ein weiterer zentraler Entwurfsansatz ist die klare Gliederung des Raums in zwei voneinander getrennte Bereiche. Den Mittelpunkt bildet der eigentliche Park mit sechs unregelmäßig geformten Pflanzbeeten und sechs Sandwegen, die auf einen Ruhebereich zuführen. Dieser wird von einer Gruppe aus Baumstämmen geprägt, die als Sitzgelegenheiten dienen.
Der Randbereich wird hingegen als erweiterter Gehweg ausgebildet und behält seinen Charakter als Durchgangszone. Charakteristisch ist vor allem der Bodenbelag aus Betonplatten sowie vereinzelt wiederverwendeten historischen Pflastersteinen, die beim Aufbrechen des Asphalts gewonnen wurden.
Das Projekt folgt den Prinzipien der SUDS (nachhaltige urbane Entwässerungssysteme) und setzt auf durchlässige Böden sowie Regenwassersammelstellen. Gleichzeitig wird die Vegetation gezielt auf Vielfalt in Höhe, Farbe, Schichtstruktur und Blütezeit abgestimmt.

Jardí Illa von LANDLAB Laboratorio de paisajes, © LANDLAB
Der Jardí Illa (2023) von LANDLAB Laboratorio de paisajes
Zeitgleich mit dem vorgenannten Beispiel entstand das Projekt Jardí Illa von Landlab, das jedoch maßgeblich durch seinen spezifischen Standort bestimmt wurde – die Kreuzung von Consell de Cent und Enric Granados. Auf halbem Weg zwischen der Plaça Letamendi und den Gärten der Universität Barcelona trägt es zur Aufwertung einer landschaftlich bedeutenden Achse von großem historischem und botanischem Interesse bei, die sich insbesondere durch ihre Artenvielfalt auszeichnet.
Die Anlage ist asymmetrisch organisiert und gliedert sich in Wege und unregelmäßig geformte Pflanzbeete. Die Grünbereiche sind funktional differenziert: botanische Gärten mit hoher Biodiversität, mediterrane Gärten mit Schwerpunkt auf einheimischen, pflegearmen Arten sowie Regengärten, die aktiv zur Wiederherstellung des natürlichen Wasserkreislaufs beitragen.
Die Pflanzenarten wurden in allen Fällen auf das aktuelle wie auch das zukünftige Klima abgestimmt und berücksichtigen damit explizit den Klimawandel. Ergänzt werden sie durch Arten, die saisonal zurücktreten oder zu unterschiedlichen Zeiten blühen – und so den jahreszeitlichen Rhythmus erlebbar machen.
Das Projekt integriert zudem SUDS-Maßnahmen wie Baumscheiben, begrünte Versickerungsstreifen, überflutbare Pflanzbeete und Infiltrationsspeicher.

Jardí Illa im städtischen Kontext, © LANDLAB
Die Neuinterpretation der Eixample-Blöcke von Cerdà
Im Zusammenhang mit dem Erbe und der Entwicklung des Eixample ist auch die Tätigkeit der städtischen Gesellschaft ProEixample erwähnenswert. Ab den 1980er Jahren widmete sie sich der Rückgewinnung der Blockinnenbereiche als Parks und öffentliche Räume.
Der Geist dieser Initiative war darauf ausgerichtet, zu den Ursprüngen des Cerdà-Plans und seiner Idee einer Gartenstadt zurückzukehren und stand damit ganz im Einklang mit den aktuellen städtebaulichen Maßnahmen zur Renaturierung. Auch wenn die Organisation heute nicht mehr besteht, wirkt ihr Erbe fort: Bis heute wurden mehr als vierzig Eixample-Innenhöfe umgestaltet, darunter die Jardines de Montserrat Roig oder die Jardines de Cándida Pérez. Die Umgestaltung verläuft langsam und ist äußerst komplex, doch die Ergebnisse sind überzeugend.

Jardins d’Interior d’Illa Càndida Pérez von RCR Arquitectes, © Vicente Zambrano González/Ajuntament de Barcelona, unter Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Die Plätze Isabel Vilà und Dolors Piera (2020) des Institut Municipal d’Urbanisme
Die Plätze Isabel Vilà und Dolors Piera bilden zwar einen Sonderfall, stehen jedoch in der Tradition der zuvor beschriebenen städtebaulichen Eingriffe. Sie liegen in einem nach dem Cerdà-Plan angelegten Baublock im Stadtteil Poblenou.
Die teilweise und späte Bebauung des Blocks ermöglichte einen umfassenderen Eingriff im Rahmen des 22@-Projekts. An den Flanken entstanden neue Gebäude und in der Mitte das öffentliche Wohngebäude von BAAS Arquitectura, das im Blog „Sozialer Wohnungsbau in Barcelonas Bezirk Sant Martí“ vorgestellt wurde.
Nach der Festlegung der Baumassen wurde eine ambitionierte Umgestaltung der Freifläche in Angriff genommen, aus der die Plätze Isabel Vilà und Dolors Piera (2020) hervorgingen, entworfen vom Institut Municipal d’Urbanisme. Mehr als Plätze im traditionellen Sinne handelt es sich um zwei miteinander verbundene Parks, die durch die Öffnung der abgeschrägten Ecken eng mit den umliegenden Straßen verknüpft sind.
Wie bei anderen neueren Projekten beruht die gelungene Gestaltung dieser Räume wesentlich auf der Anwendung von SUDS, wobei der Einsatz wasserdurchlässiger Beläge sowie ein System aus Becken und Zisternen zur Rückhaltung und Wiederverwendung von Regenwasser besonders hervorzuheben ist.
Der Entwurf umfasst zudem Wege, Geländemodellierungen, eine längs verlaufende Pergola mit Sitzbänken, einen Bereich für urbane Gemeinschaftsgärten sowie üppige Bepflanzung – Elemente, die gemeinsam eine kleine Oase im Herzen des 22@ entstehen lassen.

Luftaufnahme der Plaça de les Glòries im Jahr 2006, © Tavisa/Ajuntament de Barcelona, unter Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Die Plaça de les Glòries: von der gescheiterten Stadtmitte zum reinen Verkehrsknotenpunkt
Eines der paradigmatischsten städtebaulichen und landschaftsplanerischen Beispiele des neuen Barcelona ist der Parc de les Glòries – um seine Bedeutung zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Geschichte dieses Ortes.
Im Rahmen des Eixample-Projekts entwarf Ildefons Cerdà an diesem strategischen Knotenpunkt, an dem sich drei Hauptverkehrsachsen kreuzen, einen rautenförmigen Platz, der zum neuen symbolischen und politischen Zentrum Barcelonas werden sollte. Die Verlagerung der Institutionen an diesen weit von der Altstadt entfernten Standort – in ein Viertel, dessen Erschließung noch Jahrzehnte dauern sollte – hätte jedoch einen enormen Aufwand und einen politischen Willen erfordert, zu dem niemand bereit war.
Als die Stadt dieses Gebiet schließlich erreichte, war die Plaça de les Glòries bereits zu einem vom Fahrzeugverkehr dominierten Reststück verkommen, wenngleich sich einige versprengte Grünanlagen zwischen den Straßen und Viadukten halten konnten.
Anlässlich der Olympischen Spiele 1992 wurde versucht, diesem chaotischen Raum, der seinem Namen kaum gerecht wurde, eine gewisse Ordnung zu geben. Es entstand ein aufgeständerter Autobahnring, der aus verkehrstechnischer Sicht zwar eine Verbesserung darstellte, dem Fußgänger jedoch kaum gerecht wurde. Die sogenannte Platzgestaltung blieb weiterhin eine Barriere zwischen den verschiedenen Stadtteilen, die hier aufeinandertreffen.

Luftaufnahme der neu gestalteten Plaça de les Glòries im Jahr 2025, © DRONEIT/Ajuntament de Barcelona, unter Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Der Parc de les Glòries (2025) von Agence Ter und Ana Coello
Schließlich setzte sich um das Jahr 2000 in der Stadtverwaltung die Erkenntnis durch, dass Les Glòries erneut umgestaltet werden müsse – diesmal jedoch unter völlig anderen Vorzeichen. Nicht länger stand die Verbesserung des Verkehrsflusses im Zentrum, sondern die Wiederherstellung des städtischen Gefüges und die Renaturierung des öffentlichen Raums. Der Mangel an Grünflächen in der Stadt verlieh dieser Entscheidung zusätzliches Gewicht: Les Glòries sollte sich von einem Verkehrsknotenpunkt zu einem urbanen Park wandeln.
Daraufhin wurde ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben, um das Areal in einen überwiegend grünen, fußgängerfreundlichen Stadtraum zu transformieren. Die Ergebnisse wurden 2014 bekannt gegeben; den ersten Preis erhielt das Team Agence Ter und Ana Coello de Llobet. Ihr Entwurf galt in vielerlei Hinsicht als radikal, konnte jedoch aus logistischen und organisatorischen Gründen erst mehr als ein Jahrzehnt später, im Jahr 2025, vollständig realisiert werden.

Canòpia Urbana – Parc de les Glòries von Agence Ter und Ana Coello, © Fernando Lua
Besonders auffällig ist zunächst die Lösung, die das Projekt für die bestehenden Hauptachsen gefunden hat. Sowohl die Avinguda Diagonal als auch die Avinguda Meridiana werden im Bereich des Platzes vollständig für den Autoverkehr unterbrochen und können ausschließlich Fußgängern und genutzt werden. Nur die Gran Vía behält ihre Durchgängigkeit – ermöglicht durch den Bau eines aufwendigen Tunnels, der zwei bestehende Bahnlinien und eine U-Bahn-Linie im Untergrund des Platzes unterqueren musste.
Diese Entscheidung fiel aufgrund der überragenden Bedeutung dieser Achse, die sogar über den metropolitanen Raum hinausreicht: nach Südwesten stellt sie die Verbindung zum Flughafen her, nach Nordosten die zur Autobahn nach Frankreich.
Die Auswirkungen dieser Maßnahmen sind mehr als offensichtlich. Der Parc de Les Glòries ist heute eine Oase der Ruhe und fördert zugleich die Vernetzung der umliegenden Stadtteile.

Kinderspielplatz Canòpia Urbana – Parc de les Glòries, © Fernando Lua
Die Biodiversitätsknoten und die Gran Clariana
Eine weitere Leitidee des Projekts bestand in der Schaffung drei klar differenzierter Schichten: eine unterirdische Ebene für Versorgung und Verkehr, eine ebenerdige, dem Fußgänger vorbehaltene Zone sowie eine dritte, als „urbanes Blätterdach“ bezeichnete Schicht, die von den Baumkronen eingenommen wird.
Was die Landschaftsgestaltung betrifft, gliedert sich der Park in organisch geschwungene, thematische Bereiche, die unter anderem dem Sport, dem Kinderspiel, dem Hundeauslauf und der Förderung der Biodiversität gewidmet sind. Hervorzuheben ist die Gran Clariana, eine weitläufige Rasenfläche, die sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt hat.
Auf den übrigen Grünflächen überwiegen heimische Baum-, Strauch- und Pflanzenarten mit geringem Wasserbedarf. Der naturnahe Charakter der Beete folgt dem Ziel, Mikrohabitate zu schaffen, die die Ausbreitung der städtischen Fauna begünstigen. Ergänzend kommen erneut SUDS-Strategien zum Einsatz, die zur Wiederherstellung des natürlichen Wasserkreislaufs beitragen.

Kaktusgarten Canòpia Urbana – Parc de les Glòries, © Fernando Lua
Renaturierung als Stadtentwicklungsstrategie Barcelonas
Als Projekt dieser Größenordnung leistet der Parc de les Glòries einen bedeutenden Beitrag zur Renaturierung des städtischen Umfelds und zählt damit zu den ambitioniertesten Vorhaben auf dem Weg zu einem nachhaltigeren, lebenswerteren und sozial zusammenwachsenden Barcelona.
Sein besonderer Wert liegt jedoch darin, keine isolierte Maßnahme, sondern Teil einer umfassenderen und kohärenten Stadtentwicklungsstrategie zu sein, die Interventionen unterschiedlicher Größenordnungen unter gemeinsamen Prinzipien vereint. Der Park bündelt viele der Ansätze, die in kleineren Projekten erprobt wurden: die Ausweitung des Fußgängerraums, die Einbindung nachhaltiger Entwässerungssysteme, die Förderung der Biodiversität und die Anpassung an den Klimawandel.
Sowohl die neuen ‚Pocket Parks‘ im Eixample als auch die zurückgewonnenen Blockinnenbereiche, die Grünachsen und die großen Parkanlagen sind Teil eines übergeordneten Netzwerks, das den resilienten und lebenswerten Charakter der Stadt stärkt.
Dieser ganzheitliche Ansatz vervielfacht die Wirkung jeder einzelnen Maßnahme und verändert das Stadtbild Barcelonas grundlegend, indem er eine neue Dynamik zwischen Bevölkerung, öffentlichem Raum und Natur schafft.
Text: Pedro Capriata
BIBLIOGRAFIE
08014 Arquitectura (s.f.). Plaça-Jardí Rocafort.
https://www.estudi08014.com/wordpress/?page_id=3993
ACPA Ana Coello (s.f.). Parque de las Glorias canopia urbana.
https://acpa.com.es/es/proyectos/parque-de-las-glorias-canopia-urbana/
Ajuntament de Barcelona (2018). Urbanització a la Plaça Dolors Piera i la Plaça Isabel Vila.
https://ajuntament.barcelona.cat/santmarti/sites/default/files/plenari/fitxers/urbanitzacio_pl._dolors_piera.pdf
Ajuntament de Barcelona (2021). Guia Tècnica per al disseny de sistemas de drenatge urbà sostenible.
https://share.google/rXwfQ6CXfzm6a8rq5
Ajuntament de Barcelona (2021). Pla Natura Barcelona 2021-2030.
https://share.google/BjbNIzFKnAlB5zkk5
Batlleiroig (2022). Fusionando Ciudad y Naturaleza. Actar.
Capriata, P. (2023). Las Supermanzanas y los ejes verdes de Barcelona, un modelo de ciudad más sostenible. Guiding Architects Barcelona.
https://www.gabarcelona.com/es/blog/supermanzanas/
Capriata, P. (2025). Vivienda social en el distrito de Sant Martí de Barcelona. Guiding Architects Barcelona.
https://www.gabarcelona.com/es/blog/vivienda-social-barcelona-sant-marti/
Capriata, P. (2026). Proyectos de renaturalización urbana en Barcelona I. Guiding Architects Barcelona.
https://www.gabarcelona.com/es/blog/proyectos-renaturalizacion-urbana-barcelona-i/
Centre Obert d’Arquitectura (s.f.). ArquitecturaCatalana.Cat
https://www.arquitecturacatalana.cat/es
Cot, G. (2025). Plaça Dolors Piera I Plaça Isabel Vilà – Districte 22@. Behance.
https://www.behance.net/gallery/228129349/Placa-Dolors-Piera-I-Placa-Isabel-Vila-Districte-22?tracking_source=search_projects%7CPobleNou&l=15
Gehl, J. (2006). La humanización del espacio urbano. Editorial Reverté.
Gkoltsioufla, K. (2022). Reconnecting with nature: Landscape Architecture and Nature based solutions. IFLA Europe.
https://share.google/VxDlexqhnITBmJQE3
Jacobs, J. (2011). Muerte y vida de las grandes ciudades. Capitán Swing Libros.
Landezine (s.f.). Plaza Enric Grandos (Jardí Illa).
https://landezine.com/plaza-enric-grandos-jardi-illa-by-landlab-laboratorio-de-paisajes
Pujalte, S. (2021). Plan Natura Barcelona, hacia un 2030 más verde. Spanish-architects.com.
https://spanish-architects.com/es/architecture-news/destacados/plan-natura-barcelona-hacia-un-2030-mas-verde
Rueda, S. (2017). Ecosystemic urbanism: a way to make cities more sustainable. Barcelona Metròpolis, Num 102.
https://www.barcelona.cat/metropolis/sites/default/files/revistes/bm102baixa.pdf
Städtische Renaturierungsprojekte in Barcelona II
Barcelona ersetzt versiegelte Straßenräume und Blockinnenbereiche durch neue Grünanlagen und fördert damit die natürliche Regeneration der Stadt

Plaça-jardí Rocafort von 08014 arquitectura, © Pol Viladoms
Barcelona: von versiegelten Plätzen zu urbanen Grünräumen
Wie bereits im ersten Teil des Artikels „Städtische Renaturierungsprojekte in Barcelona“ erwähnt, ist die jüngste städtebauliche Transformation Barcelonas Ausdruck eines Paradigmenwechsels, der Natur und Fußgänger in den Mittelpunkt der Stadtgestaltung rückt. Dabei werden ehemalige Verkehrsflächen zurückgewonnen und durch nachhaltige Maßnahmen neu definiert. Dieses stärkere Gewicht auf den natürlichen Charakter öffentlicher Räume war jedoch nicht immer prägend für die katalanische Hauptstadt.
In den Jahren vor den Olympischen Spielen 1992 setzte die Stadtverwaltung in dicht besiedelten und teils vernachlässigten Stadtvierteln auf sogenannte „harte“ Plätze: versiegelte Räume, deren Gestaltung auf ein Gleichgewicht zwischen architektonischer Qualität und geringem Wartungsaufwand abzielte. Diese Plätze stellten Funktionalität und sozialen Zusammenhalt über den Grünanteil und prägten in dieser Zeit das Stadtbild Barcelonas.
Trotz dieser Vorliebe für versiegelte Stadträume entstanden parallel dazu auch Projekte mit stärkerem Naturbezug, die rückblickend als Vorläufer heutiger Renaturierungsstrategien gelesen werden können. Dazu zählen etwa der Parc de la Creueta del Coll (1987) von Martorell, Bohigas und Mackay sowie der Parc del Nus de la Trinitat (1993) von Batlleiroig Arquitectura.

Plaça-jardí Rocafort, © Pol Viladoms
Die Renaturierung des Cerdà-Plans und seiner Straßenkreuzungen
Seit etwa einem Jahrzehnt verfolgt Barcelona verstärkt ein Stadtmodell, das auf Lebensqualität und ökologische Integration ausgerichtet ist – getragen von Grünachsen, Gründächern und der Transformation großer Infrastrukturen. Die im Folgenden analysierten Projekte stehen in diesem Spannungsfeld: Sie operieren zwischen übergeordneten städtebaulichen Prinzipien und der strukturellen Logik des Eixample-Rasters, das sie durch die Neuinterpretation von Blockstruktur und abgeschrägten Ecken weiterentwickeln. Entlang der Grünachsen und insbesondere an ihren Schnittpunkten entstehen so neue räumliche Konfigurationen, die das historische Stadtgefüge weiterdenken und Renaturierung, Wassermanagement und soziale Nutzung als zusammenhängende städtische Strategien begreifen.
Die Straßenkreuzungen im Raster des Cerdà-Plans rücken zunehmend in den Fokus städtebaulichen Interesses. Bereits im Blog „Barcelonas Superblöcke und Grünachsen, Bausteine für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ wurde das Potenzial der abgeschrägten Ecken für eine Umgestaltung in Fußgängerbereiche aufgezeigt. Während sie dort bereits als strategisch wichtige Räume galten, führt die Entwicklung der Grünachsen nun zu ihrer konsequenten Aufwertung: Sie werden zunehmend als kleine Parks statt als klassische Plätze verstanden.
Die Entstehung dieser neuen Grünflächen fördert die urbane Biodiversität und mildert den städtischen Wärmeinseleffekt – ein Gewinn, der im Stadtteil Eixample besonders spürbar ist, der traditionell stark vom Verkehr geprägt und arm an naturnahen Räumen ist.

Plaça-jardí Rocafort, © Pol Viladoms
Die Plaça Jardí Rocafort (2023) von 08014 arquitectura
An der Kreuzung der Grünachsen Consell de Cent und Rocafort gelegen, ist die Plaça Jardí Rocafort ein paradigmatisches Beispiel dieser neuen Parktypologie. Das Team von 08014 arquitectura unter der Leitung von Adrià Guardiet und Sandra Torres verfolgte dabei das Ziel der Renaturierung des Raums – mit Schwerpunkten auf Biodiversität, Durchlässigkeit und Barrierefreiheit. 46 % der umgestalteten Fläche wurden als Grünraum ausgewiesen.
Ein weiterer zentraler Entwurfsansatz ist die klare Gliederung des Raums in zwei voneinander getrennte Bereiche. Den Mittelpunkt bildet der eigentliche Park mit sechs unregelmäßig geformten Pflanzbeeten und sechs Sandwegen, die auf einen Ruhebereich zuführen. Dieser wird von einer Gruppe aus Baumstämmen geprägt, die als Sitzgelegenheiten dienen.
Der Randbereich wird hingegen als erweiterter Gehweg ausgebildet und behält seinen Charakter als Durchgangszone. Charakteristisch ist vor allem der Bodenbelag aus Betonplatten sowie vereinzelt wiederverwendeten historischen Pflastersteinen, die beim Aufbrechen des Asphalts gewonnen wurden.
Das Projekt folgt den Prinzipien der SUDS (nachhaltige urbane Entwässerungssysteme) und setzt auf durchlässige Böden sowie Regenwassersammelstellen. Gleichzeitig wird die Vegetation gezielt auf Vielfalt in Höhe, Farbe, Schichtstruktur und Blütezeit abgestimmt.

Jardí Illa von LANDLAB Laboratorio de paisajes, © LANDLAB
Der Jardí Illa (2023) von LANDLAB Laboratorio de paisajes
Zeitgleich mit dem vorgenannten Beispiel entstand das Projekt Jardí Illa von Landlab, das jedoch maßgeblich durch seinen spezifischen Standort bestimmt wurde – die Kreuzung von Consell de Cent und Enric Granados. Auf halbem Weg zwischen der Plaça Letamendi und den Gärten der Universität Barcelona trägt es zur Aufwertung einer landschaftlich bedeutenden Achse von großem historischem und botanischem Interesse bei, die sich insbesondere durch ihre Artenvielfalt auszeichnet.
Die Anlage ist asymmetrisch organisiert und gliedert sich in Wege und unregelmäßig geformte Pflanzbeete. Die Grünbereiche sind funktional differenziert: botanische Gärten mit hoher Biodiversität, mediterrane Gärten mit Schwerpunkt auf einheimischen, pflegearmen Arten sowie Regengärten, die aktiv zur Wiederherstellung des natürlichen Wasserkreislaufs beitragen.
Die Pflanzenarten wurden in allen Fällen auf das aktuelle wie auch das zukünftige Klima abgestimmt und berücksichtigen damit explizit den Klimawandel. Ergänzt werden sie durch Arten, die saisonal zurücktreten oder zu unterschiedlichen Zeiten blühen – und so den jahreszeitlichen Rhythmus erlebbar machen.
Das Projekt integriert zudem SUDS-Maßnahmen wie Baumscheiben, begrünte Versickerungsstreifen, überflutbare Pflanzbeete und Infiltrationsspeicher.

Jardí Illa im städtischen Kontext, © LANDLAB
Die Neuinterpretation der Eixample-Blöcke von Cerdà
Im Zusammenhang mit dem Erbe und der Entwicklung des Eixample ist auch die Tätigkeit der städtischen Gesellschaft ProEixample erwähnenswert. Ab den 1980er Jahren widmete sie sich der Rückgewinnung der Blockinnenbereiche als Parks und öffentliche Räume.
Der Geist dieser Initiative war darauf ausgerichtet, zu den Ursprüngen des Cerdà-Plans und seiner Idee einer Gartenstadt zurückzukehren und stand damit ganz im Einklang mit den aktuellen städtebaulichen Maßnahmen zur Renaturierung. Auch wenn die Organisation heute nicht mehr besteht, wirkt ihr Erbe fort: Bis heute wurden mehr als vierzig Eixample-Innenhöfe umgestaltet, darunter die Jardines de Montserrat Roig oder die Jardines de Cándida Pérez. Die Umgestaltung verläuft langsam und ist äußerst komplex, doch die Ergebnisse sind überzeugend.

Jardins d’Interior d’Illa Càndida Pérez von RCR Arquitectes, © Vicente Zambrano González/Ajuntament de Barcelona, unter Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Die Plätze Isabel Vilà und Dolors Piera (2020) des Institut Municipal d’Urbanisme
Die Plätze Isabel Vilà und Dolors Piera bilden zwar einen Sonderfall, stehen jedoch in der Tradition der zuvor beschriebenen städtebaulichen Eingriffe. Sie liegen in einem nach dem Cerdà-Plan angelegten Baublock im Stadtteil Poblenou.
Die teilweise und späte Bebauung des Blocks ermöglichte einen umfassenderen Eingriff im Rahmen des 22@-Projekts. An den Flanken entstanden neue Gebäude und in der Mitte das öffentliche Wohngebäude von BAAS Arquitectura, das im Blog „Sozialer Wohnungsbau in Barcelonas Bezirk Sant Martí“ vorgestellt wurde.
Nach der Festlegung der Baumassen wurde eine ambitionierte Umgestaltung der Freifläche in Angriff genommen, aus der die Plätze Isabel Vilà und Dolors Piera (2020) hervorgingen, entworfen vom Institut Municipal d’Urbanisme. Mehr als Plätze im traditionellen Sinne handelt es sich um zwei miteinander verbundene Parks, die durch die Öffnung der abgeschrägten Ecken eng mit den umliegenden Straßen verknüpft sind.
Wie bei anderen neueren Projekten beruht die gelungene Gestaltung dieser Räume wesentlich auf der Anwendung von SUDS, wobei der Einsatz wasserdurchlässiger Beläge sowie ein System aus Becken und Zisternen zur Rückhaltung und Wiederverwendung von Regenwasser besonders hervorzuheben ist.
Der Entwurf umfasst zudem Wege, Geländemodellierungen, eine längs verlaufende Pergola mit Sitzbänken, einen Bereich für urbane Gemeinschaftsgärten sowie üppige Bepflanzung – Elemente, die gemeinsam eine kleine Oase im Herzen des 22@ entstehen lassen.

Luftaufnahme der Plaça de les Glòries im Jahr 2006, © Tavisa/Ajuntament de Barcelona, unter Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Die Plaça de les Glòries: von der gescheiterten Stadtmitte zum reinen Verkehrsknotenpunkt
Eines der paradigmatischsten städtebaulichen und landschaftsplanerischen Beispiele des neuen Barcelona ist der Parc de les Glòries – um seine Bedeutung zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Geschichte dieses Ortes.
Im Rahmen des Eixample-Projekts entwarf Ildefons Cerdà an diesem strategischen Knotenpunkt, an dem sich drei Hauptverkehrsachsen kreuzen, einen rautenförmigen Platz, der zum neuen symbolischen und politischen Zentrum Barcelonas werden sollte. Die Verlagerung der Institutionen an diesen weit von der Altstadt entfernten Standort – in ein Viertel, dessen Erschließung noch Jahrzehnte dauern sollte – hätte jedoch einen enormen Aufwand und einen politischen Willen erfordert, zu dem niemand bereit war.
Als die Stadt dieses Gebiet schließlich erreichte, war die Plaça de les Glòries bereits zu einem vom Fahrzeugverkehr dominierten Reststück verkommen, wenngleich sich einige versprengte Grünanlagen zwischen den Straßen und Viadukten halten konnten.
Anlässlich der Olympischen Spiele 1992 wurde versucht, diesem chaotischen Raum, der seinem Namen kaum gerecht wurde, eine gewisse Ordnung zu geben. Es entstand ein aufgeständerter Autobahnring, der aus verkehrstechnischer Sicht zwar eine Verbesserung darstellte, dem Fußgänger jedoch kaum gerecht wurde. Die sogenannte Platzgestaltung blieb weiterhin eine Barriere zwischen den verschiedenen Stadtteilen, die hier aufeinandertreffen.

Luftaufnahme der neu gestalteten Plaça de les Glòries im Jahr 2025, © DRONEIT/Ajuntament de Barcelona, unter Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Der Parc de les Glòries (2025) von Agence Ter und Ana Coello
Schließlich setzte sich um das Jahr 2000 in der Stadtverwaltung die Erkenntnis durch, dass Les Glòries erneut umgestaltet werden müsse – diesmal jedoch unter völlig anderen Vorzeichen. Nicht länger stand die Verbesserung des Verkehrsflusses im Zentrum, sondern die Wiederherstellung des städtischen Gefüges und die Renaturierung des öffentlichen Raums. Der Mangel an Grünflächen in der Stadt verlieh dieser Entscheidung zusätzliches Gewicht: Les Glòries sollte sich von einem Verkehrsknotenpunkt zu einem urbanen Park wandeln.
Daraufhin wurde ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben, um das Areal in einen überwiegend grünen, fußgängerfreundlichen Stadtraum zu transformieren. Die Ergebnisse wurden 2014 bekannt gegeben; den ersten Preis erhielt das Team Agence Ter und Ana Coello de Llobet. Ihr Entwurf galt in vielerlei Hinsicht als radikal, konnte jedoch aus logistischen und organisatorischen Gründen erst mehr als ein Jahrzehnt später, im Jahr 2025, vollständig realisiert werden.

Canòpia Urbana – Parc de les Glòries von Agence Ter und Ana Coello, © Fernando Lua
Besonders auffällig ist zunächst die Lösung, die das Projekt für die bestehenden Hauptachsen gefunden hat. Sowohl die Avinguda Diagonal als auch die Avinguda Meridiana werden im Bereich des Platzes vollständig für den Autoverkehr unterbrochen und können ausschließlich Fußgängern und genutzt werden. Nur die Gran Vía behält ihre Durchgängigkeit – ermöglicht durch den Bau eines aufwendigen Tunnels, der zwei bestehende Bahnlinien und eine U-Bahn-Linie im Untergrund des Platzes unterqueren musste.
Diese Entscheidung fiel aufgrund der überragenden Bedeutung dieser Achse, die sogar über den metropolitanen Raum hinausreicht: nach Südwesten stellt sie die Verbindung zum Flughafen her, nach Nordosten die zur Autobahn nach Frankreich.
Die Auswirkungen dieser Maßnahmen sind mehr als offensichtlich. Der Parc de Les Glòries ist heute eine Oase der Ruhe und fördert zugleich die Vernetzung der umliegenden Stadtteile.

Kinderspielplatz Canòpia Urbana – Parc de les Glòries, © Fernando Lua
Die Biodiversitätsknoten und die Gran Clariana
Eine weitere Leitidee des Projekts bestand in der Schaffung drei klar differenzierter Schichten: eine unterirdische Ebene für Versorgung und Verkehr, eine ebenerdige, dem Fußgänger vorbehaltene Zone sowie eine dritte, als „urbanes Blätterdach“ bezeichnete Schicht, die von den Baumkronen eingenommen wird.
Was die Landschaftsgestaltung betrifft, gliedert sich der Park in organisch geschwungene, thematische Bereiche, die unter anderem dem Sport, dem Kinderspiel, dem Hundeauslauf und der Förderung der Biodiversität gewidmet sind. Hervorzuheben ist die Gran Clariana, eine weitläufige Rasenfläche, die sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt hat.
Auf den übrigen Grünflächen überwiegen heimische Baum-, Strauch- und Pflanzenarten mit geringem Wasserbedarf. Der naturnahe Charakter der Beete folgt dem Ziel, Mikrohabitate zu schaffen, die die Ausbreitung der städtischen Fauna begünstigen. Ergänzend kommen erneut SUDS-Strategien zum Einsatz, die zur Wiederherstellung des natürlichen Wasserkreislaufs beitragen.

Kaktusgarten Canòpia Urbana – Parc de les Glòries, © Fernando Lua
Renaturierung als Stadtentwicklungsstrategie Barcelonas
Als Projekt dieser Größenordnung leistet der Parc de les Glòries einen bedeutenden Beitrag zur Renaturierung des städtischen Umfelds und zählt damit zu den ambitioniertesten Vorhaben auf dem Weg zu einem nachhaltigeren, lebenswerteren und sozial zusammenwachsenden Barcelona.
Sein besonderer Wert liegt jedoch darin, keine isolierte Maßnahme, sondern Teil einer umfassenderen und kohärenten Stadtentwicklungsstrategie zu sein, die Interventionen unterschiedlicher Größenordnungen unter gemeinsamen Prinzipien vereint. Der Park bündelt viele der Ansätze, die in kleineren Projekten erprobt wurden: die Ausweitung des Fußgängerraums, die Einbindung nachhaltiger Entwässerungssysteme, die Förderung der Biodiversität und die Anpassung an den Klimawandel.
Sowohl die neuen ‚Pocket Parks‘ im Eixample als auch die zurückgewonnenen Blockinnenbereiche, die Grünachsen und die großen Parkanlagen sind Teil eines übergeordneten Netzwerks, das den resilienten und lebenswerten Charakter der Stadt stärkt.
Dieser ganzheitliche Ansatz vervielfacht die Wirkung jeder einzelnen Maßnahme und verändert das Stadtbild Barcelonas grundlegend, indem er eine neue Dynamik zwischen Bevölkerung, öffentlichem Raum und Natur schafft.
Text: Pedro Capriata
BIBLIOGRAFIE
08014 Arquitectura (s.f.). Plaça-Jardí Rocafort.
https://www.estudi08014.com/wordpress/?page_id=3993
ACPA Ana Coello (s.f.). Parque de las Glorias canopia urbana.
https://acpa.com.es/es/proyectos/parque-de-las-glorias-canopia-urbana/
Ajuntament de Barcelona (2018). Urbanització a la Plaça Dolors Piera i la Plaça Isabel Vila.
https://ajuntament.barcelona.cat/santmarti/sites/default/files/plenari/fitxers/urbanitzacio_pl._dolors_piera.pdf
Ajuntament de Barcelona (2021). Guia Tècnica per al disseny de sistemas de drenatge urbà sostenible.
https://share.google/rXwfQ6CXfzm6a8rq5
Ajuntament de Barcelona (2021). Pla Natura Barcelona 2021-2030.
https://share.google/BjbNIzFKnAlB5zkk5
Batlleiroig (2022). Fusionando Ciudad y Naturaleza. Actar.
Capriata, P. (2023). Las Supermanzanas y los ejes verdes de Barcelona, un modelo de ciudad más sostenible. Guiding Architects Barcelona.
https://www.gabarcelona.com/es/blog/supermanzanas/
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https://www.gabarcelona.com/es/blog/vivienda-social-barcelona-sant-marti/
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